Tommys kleines, selbst gebautes Spielzeugboot war ohne ihn unter den Fischmarkt geraten.
Er lag flach auf der untersten Stufe, einen Arm im Wasser, während Kit über ihm stand und Ratschläge gab.
„Weiter.“
„Mein Arm reicht nicht weiter.“
„Nimm den anderen.“
Tommy drehte den Kopf, um zu sehen, ob er das ernst meinte. Kit grinste.
Unter den Brettern, knapp außerhalb von Tommys Reichweite, stieß das kleine Boot gegen einen Pfosten. Den ganzen Abend zuvor hatte er damit verbracht, den Mast gerade zu richten. Jetzt hing das rote Segel im Wasser, und irgendetwas fraß daran. Vielleicht berührte es das Segel auch nur. Er wollte es lieber nicht wissen.
„Du hast es geschubst“, sagte er.
„Da war eine Welle.“
„Mit deinem Stiefel drin.“
Über ihnen zog eine Fischverkäuferin einen Tisch über die Bretter. Ein feiner Regen aus Schuppen rieselte hindurch. Tommy schloss den Mund zu spät.
„Jungs! Runter von den Stufen. Wir spülen hier ab.“
„Einen Moment!“
Der erste Schwall Wasser traf den Marktboden.
Tommy rappelte sich hoch, das Boot zwischen zwei Fingern. Hinter ihm strömte Wasser die Stufen hinunter und trug einen Fischkopf mit sich, dem Kit geschickt auswich. Tommy nicht. Sein Fuß rutschte weg; er landete auf dem Hosenboden und hielt das Boot noch immer hoch.
Kit fing an zu lachen, hörte aber auf, als Tommy ihn ansah.
„Deine Lieferungen“, sagte er.
Der Korb stand sicher auf dem oberen Absatz. Tommy hatte ihn selbst dorthin gestellt, hinter die Grenze des nassen Bereichs. Trotzdem prüfte er die Ölflasche, drückte den Stopfen fest und sah unter das Papier, in das der Brotlaib gewickelt war. Nichts war nass geworden. Nur er.
Ende der Leseprobe